Monatsarbeiten im Juni

Wenn sie Tulpen und andere Zwiebelpflanzen in ihrem rasen stehen haben, dann sollten Sie beim Mähen nach wie vor darauf achten, das verwelkende Laub nicht abzumähen.

Denn wenn die Pflanzen nicht ganz natürlich einziehen können, fällt die Blüte im nächsten Jahr möglicherweise nicht besonders gut aus.

Wenn Sie Rittersporne nach der Blüte auf etwa 10 cm über dem Boden zurück schneiden und noch einmal düngen, dann werden diese Pflanzen ein zweites Mal blühen.

Schneiden Sie bei Lupinen die verblühten Blütenstände rechtzeitig oberhalb des letzten Blatts ab, dann werden auch diese erneut blühen.

Wenn die Blaukissen Anfang des Monats weitgehend verblüht sind, sollten Sie sie etwas zurück schneiden.

Wenn Sie dann noch alle vier bis fünf Jahre teilen und gleich wieder einpflanzen, werden sie sich ihre Blüh- und Wuchsfreude lange Zeit erhalten.

Haben Sie Mitte Mai Sommerblumen direkt ins Beet gesät, dann sollten Sie die Pflanzen ungefähr Mitte Juni vereinzeln.

Mit einer guten Planung können Sie den ganzen Sommer hindurch frisches Gemüse ernten.

Säen Sie dazu alle zwei bis drei Wochen neu aus , im Freiland können Sie momentan Sommerkopfsalat, Eissalat, Brokkoli, Kohlrabi, Mangold, Möhren sowie Schnittsalat aussähen.

Spargel und Rhabarber sollten nur bis zum Johannistag am 24 Juni geerntet werden.

Danach brauchen die Pflanzen eine Ruhezeit, damit sie im nächsten Jahr wieder gute Erträge bringen.

Bei Rhabarber steigt der Oxalsäuregehalt nun auch soweit an, dass man die Stangen nicht mehr verzehren sollte.

In diesem Monat ist eine gute Wasserversorgung der Obstgehöhzer sehr wichtig.

Das gilt besonders dann, wenn der Juni sehr trocken ist.

Schützen Sie jetzt die frühen Kirchensorten nach Möglichkeit mit einem Netz gegen Vögel.

Wenn Sie dabei sehr engmaschige Netze wie Kulturschutznetze gegen Gemüsefliegen verwenden, können Sie dann auch die Kirchfruchtfliegen von ihrer Eiablage abhalten.

Kontrollieren Sie die ausgebrachten Netze regelmäßig, da sich in ihnen Vögel verfangen können.

Ernten Sie nun regelmäßig die reifen Erdbeeren, und entfernen Sie dabei auch gleich faulige oder beschädigte Früchte.

Ist der Fruchtbehang der Apfelbäume nach dem Junifall immer noch zu hoch, dann sollten Sie noch einmal einige Früchte von Hand entfernen.

Als Faustzahl mag dienen, dass pro Meter Ast nur rund acht Früchte vorhanden sein sollten.


Gut Grün 

Fachberater

Reinhold Burmester