Monatsarbeiten im Garten.

Die Tage werden jetzt spürbar länger. Der steigende Sonnenstand wirkt sich auf das Wachstum der Pflanzen aus. Bei mildem Wetter kommen die Säfte der Bäume und Sträucher wieder in Fluss und schon bald blühen die ersten Stauden und Zwiebelblumen.
Allerdings können immer noch strenge Fröste übers Land ziehen. Deshalb sollte der Winter Schutz nicht zu früh entfernt werden.
In dieser Übergangszeit vom Winter zum Frühjahr stehen im Garten vor allem Schneidarbeiten an. Bei frostfreiem Wetter vertragen alle Obst- und Ziergehölze ( auch Rosen ) einen Auslichtungsschnitt. Falls nötig ist jetzt noch Gelegenheit zum Fällen oder Roden störender oder kranker Bäume.
Sobald der Boden frostfrei ist können nötige Umpflanzungen oder Neupflanzungen erledigt werden. Das Abdecken mit Fichtenreisig schützt frühe Zwiebelblumen vor Frostschäden.
Im Haus beginnt jetzt die Anzucht von Sommerblumen und Gemüse. Kräftige Sämlinge müssen rechtzeitig pikiert werden, damit sie sich gut entwickeln können. Vor allem aber brauchen die Jungpflanzen genügend Licht. Frühgemüse und Kräutern bepflanzt werden ( z.B. Kohlrabi, Radieschen, Frühsalat, Schnittlauch etc.) Kübelpflanzen tut bei mildem Wetter das Lüften gut. Zug Luft ist aber schädlich.
Falls nötig bekommen sie rechtzeitig einen Rückschnitt. Vorgetriebene Zwergiris, Primeln, Christrosen und andere Stauden und Zwiebelblumen in Töpfen lassen sie nach dem Abblühen in den Garten auspflanzen. Sie blühen im nächsten Jahr wieder.
Im Spätwinter ist eine günstige Zeit zum Umtopfen eng sitzender Zimmer und Kübelpflanzen. Kletterrosen können mit Strohmatten oder Fichtenreisig vor der Wintersonne schattiert werden.

Gut Grün wünscht euch Fachberater Reinhold Burmester